Juni

Fusion mit der WG »Nord«

Wegen der steigenden Anforderungen beschlossen 2006 die WG »Neues Leben« und die WG »Oschersleben-Nord« zu fusionieren. Die Genossenschaften sind schnell zusammengewachsen.

Geschichte der Genossenschaften

Die Geschichte der WG »Nord« begann mit der Gründung des Bauvereins am 5. Juni 1924. Ziele des Vereins waren Selbsthilfe, Selbstverwaltung und Selbstverantwortung. Ganz konkret ging es um die Bereitstellung von bestandssicherem Wohnraum für die Mitglieder. Nach mehreren Zwischenstationen entstand aus dem Verein 1991 die Wohnungsgenossenschaft »Oschersleben-Nord«.

Die Gründung der WG »Neues Leben« geht auf eine Verordnung zur Bildung von Arbeiterwohnungsgenossenschaften (AWG) aus dem Jahr 1953 zurück. Gründungsdatum war der 5. Dezember 1955. Drei Trägerbetriebe – die MTS-Spezialwerkstatt, die Pumpenfabrik oddesse und das Elektromotorenwerk – begleiteten den Aufbau der AWG. Durch den Anschluss weiterer Trägerbetriebe ist die Mitgliederzahl ständig gestiegen und der Wohnungsbau schritt kontinuierlich voran, so dass die Genossenschaft Mitte der sechziger Jahre bereits 650 Mitglieder zählte. Bis zur Wiedervereinigung wuchs der Wohnungsbestand auf 1.423 Wohnungen an.

Nach knapp zwei Jahrzehnten, die von Sanierung und Rückbau geprägt waren, fusionierte die WG »Neues Leben« am 11. September 2006 mit der WG »Oschersleben-Nord«.

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Erleichterung für die Mieter

Christa Kutzner lebt seit 1961 in ihrer Wohnung im Seehäuser Weg 69. Sie ist die Älteste im Haus und hat einen guten Teil der Genossenschaftsgeschichte selbst miterlebt. Viele ihrer ehemaligen Nachbarn leben nicht mehr, dafür sind in den letzten Jahren etliche junge Leute eingezogen.

»Nach dem Zusammenschluss der beiden Wohnungsgenossenschaften wurde viel modernisiert. Wir bekamen zum Beispiel neue Heizungsanlagen.«

»Für viele Arbeiten rund um das Haus sind jetzt Dienstleister zuständig«, erinnert sich die langjährige Mieterin. Bis zur Fusion mussten die Hausbewohner vieles selbst machen. »Das Schneiden der Hecke war zum Beispiel die Aufgabe meines bereits verstorbenen Mannes«, sagt Christa Kutzner und seufzt.

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